Ingwer-Kultur

Eingefügt in Ingwer

7.4.23

(Enthält Werbung ,da Produktnennung)

Lange mehr kein Update beim Ingwer

Der erste Trieb war,muss ich gestehen eher nicht so der Kracher...
Wie zu sehen ist,hat er erst Gas gegeben um dann in der Spitze zu vertrocknen.


Ich habe euch ja von Anfang an geschrieben,daß ich auch Schonungslos Misserfolge posten werde,das gehört auf jeden Fall dazu.

Immerhin der zweite Trieb der sich entwickelt hat scheint fitter zu sein.


Mal schauen ob er sich besser hält.

Aber es gibt auch Hoffnung, an dem Rhizomstück an dem sich der vertrocknete Trieb befindet ,scheint sich ein neues Auge zu entwickeln. 

Sichtbar geworden ist es weil ich die Kokoserde soweit wie möglich entfernt habe um sie soweit wie möglich gegen die Natur Erde von Patzer auszutauschen,ich denke einfach die kann mehr,und der Ingwer braucht jetzt definitiv Kraft,wenn ich davon was ernten will.

Wurzeln hat das Rhizom auf jeden Fall gut ausgebildet...

Nochmal ein Blick auf das 
"Auge der Hoffnung"



9.2.23


Krumm ist er immer noch der Ingwer,aber er geht mal so richtig ab,man quasi beim wachsen zuzuschauen. 
Die Stäbe gehören zu einem Klarsichtbeutel,der Grund:
Ganz einfach um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen(und die Katzen davon abzuhalten,den Ingwer als Katzengras zu nutzen...).
Fazit: 
Bis jetzt bin ich zufrieden...

3.2.23


So langsam macht er sich der Ingwer.
Ich habe keine Ahnung warum er so eine krumme Spitze macht,aber warten wir mal ab.

Ich hab übrigens einen zweiten Heute gesetzt.

Da ich jetzt mehrfach gelesen habe,es soll wohl besser sein,wenn man ihn nicht ganz mit Erde bedeckt,probiere ich das natürlich auch aus. 

Hier ist zu erkennen das Leben in dem Rhizom ist.




21.1.2023


Gefühlt ewig hat es diesmal gedauert bis der Ingwer sich sehen lässt. 
Am 1.1. kam er in den Topf und jetzt nach 3 Wochen ist die erste Spitze zu sehen. 
Lieber spät als nie, als Gärtner muss man die Geduld einfach in den Genen haben. 


 22.12.2022



Heute beim einkaufen ist ein Netz mit "Bio-Ingwer" aus Peru mit im Korb gelandet.

"Bio" ist mir bei Ingwer wichtig,weil er ja am besten mit Rinde verarbeitet wird.

Bei einigen Stücken waren kleine grüne Augen zu erkennen.

Optimale Voraussetzungen um selbst eine Kultur zu starten,und nicht mehr auf Importe angewiesen zu sein.

Ich "wecke" die Rhizome auf,indem ich sie eine Nacht in lauwarmen Wasser liegen lasse und sie dann für ein paar Tage mit einer 2-3 Millimeter hohen Schicht Wasser in einer geschlossenen Gefrierdose bei circa 20°C liegen lasse. 

31.12.2022

Heute wurde der Ingwer getopft. Die Augen haben sich deutlich weiter entwickelt. 


Durch die gespannte Luft kann es natürlich passieren das sich an den Schnittkanten Schimmel bildet,der von zerstörtem Gewebe lebt.

Um einen fortschreitenden Befall vorzubeugen bietet es sich an die Schnittkanten mit gemahlenem Zimt dick zu überstreuen. 

Zimt hat eine fungizide Wirkung,und kann so Chemie vorgezogen werden.

Als Kultursubstrat kam Kokoserde zum Einsatz,meine erste Wahl wenn es um alle Formen der Pflanzenvermehrung geht.
Da ich hier schnell kräftiges Wachstum haben möchte gab es direkt eine Portion organischen Dünger auf pflanzlicher Basis dazu.

Zum Vortreiben reichen für zwei Teilstücke 1 Liter Joghurteimer.
Ich stecke die Rhizome etwas hochkant,das spart am Anfang Fläche und trotzdem können alle Augen austreiben.

Das ganze wird dann 3-4 Zentimeter hoch mit Kokoserde bedeckt,bei mindestens 20°C aufgestellt und dann heißt es abwarten das
sich die ersten Triebe zeigen,bis dahin kann der Topf sogar dunkel stehen,erst dann braucht die Pflanze Licht. 




Kommentare